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![]() Nachdem die Kirche im Dreißigjährigen Krieg als Pferdestall genutzt wurde, begann die Kirchengemeinde die Erneuerung unter Pastor Heinrich Haevecker. Der Abschluss dieser Arbeiten schon nach wenigen Jahren ist ein Ausdruck der gelebten Frömmigkeit und der Opferbereitschaft zum Dank für den Frieden nach den Plünderungen und Zerstörungen des Krieges. Dieser kurze Zeitraum begründet nun aber auch die besondere Schönheit der Ausstattung in ihrer Geschlossenheit. 1664 fertigte der Calbenser Tischler Hans Reiche die hölzerne Kassettendecke an. Bis zum Jahre 1666 bemalte dann Heinrich Busch aus Braunschweig die 92 Deckenbilder in künstlerisch hoher Qualität. Kernstück der Decke ist die Mittelreihe mit dem Hauptbild. Sie erzählt die Heilsgeschichte Gottes mit dieser Welt von der Erschaffung des Menschen bis zum Jüngsten Gericht. Die angrenzenden Reihen erklären die Bilder der Mittelreihe durch Geschichten des Alten und Neuen Testaments. Die Außenreihen stellen biblische Personen dar. 1665-67 wurde vom Tischler Melchior Stellwagen aus Halle die Kanzel geschaffen. Die Bilder zeigen Darstellungen der 4 Evangelisten und Jesus, den guten Hirten. Der Engel mit den zwei Posaunen auf dem Kanzeldeckel erinnert die Gemeinde an die Wiederkunft Jesu Christi und mahnt sie damit zur besonderen Wachsamkeit – den Prediger indes zur wahrhaftigen Wortverkündigung. Die Orgel wurde 1672 von Jakob Schüler aus Magdeburg eingebaut. Unter Beibehaltung des hölzernen Prospektes wurde sie 1869 durch ein neues Werk des Orgelbaumeisters Reubke aus Hausneindorf ersetzt. ![]() Fotos: Marie-Luise Preiss |
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- Bauarbeiten an der Brumbyer St. Petri Kirche - Kirchturmstreit und heutige Sanierung - Stand der Sanierung |
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